AktuellDer Planungswettbewerb Siemensstadt 2.0 in Berlin, Modul 1 wurde am 24. November 2020 entschieden. In einem an die Anforderungen der Covid-19-Pandemie angepassten Sitzungsformat, kürte die zehnköpfige Jury den Entwurf des Berliner Büros ROBERTNEUN TM mit dem 1. Preis. Das Projekt gilt als Auftakt für das neue Stadtquartier Siemensstadt 2.0 in Berlin. Ein Expertengespräch mit den Architekten und Mitgliedern der Jury findet am 14. Dezember 2020 statt.

Weitere Informationen dazu unter
www.siemensstadt.siemens.com/en/development/building-competition
AusloberinSiemensstadt Grundstücks-GmbH & Co. KG
mit dem Sitz in Grünwald,
eingetragen im Handelsregister
des Amtsgerichts München, HRA 110329
Marktplatz 3, 82031 Grünwald

in Abstimmung mit

Land Berlin

vertreten durch

Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei
Jüdenstraße 1, 10178 Berlin
als Träger der Planungshoheit

www.siemensstadt.siemens.com
VerfahrenDieser Wettbewerb wurde als nicht-offener Planungswettbewerb (Einladungswettbewerb) gemäß der „Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013“ (RPW 2013) §3 ausgelobt. Das Verfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Alle von den teilnehmenden Büros einzureichenden Unterlagen, einschließlich der Beschriftung der Pläne, sind in deutscher Sprache zu erstellen.

An der Vorbereitung des Wettbewerbs hat die Berliner Architektenkammer beratend mitgewirkt. Die Auslobung wird dort unter der Registrierungsnummer AKB-2020-16 registriert.
TeilnehmerZur Teilnahme am Verfahren wurden die Architekten der folgenden Architekturbüros eingeladent:

Barkow Leibinger
Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

HENN
GmbH, München

Kleihues + Kleihues
Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Kuehn Malvezzi
Associates GmbH, Berlin

LIN
Labor Integrativ Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

ROBERTNEUN™
Architekten GmbH Berlin
Honorare PreisgelderDie Ausloberin stellte für Aufwandsentschädigungen und Preise insgesamt 257.000 Euro (netto) zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme wurde auf Basis des §35 und RPW 2013 ermittelt sowie aufgrund der Anforderungen des Wettbewerbs.

Unter allen Teilnehmern, die eine prüffähige Arbeit entsprechend der geforderten Wettbewerbsleistungen abgeben, wird eine Summe von 180.000 Euro (netto) in gleichen Anteilen als pauschale Aufwandsentschädigung ausgezahlt.

Für Preise wurde eine Preissumme von 77.000 Euro (netto) ausgeschüttet:

1. Preis 34.000 Euro

2. Preis 26.000 Euro

3. Preis 17.000 Euro
PreisgerichtDie Beurteilung der eingereichten Entwürfe, sowie die Auswahl der Preisträger erfolgte durch das Preisgericht. Es setzt sich aus den nachfolgend genannten Personen zusammen.

Fachpreisrichter
• Stefan Behnisch, Architekt, Stuttgart
• Thomas Braun, Architekt, München
• Stefan Kögl, Architekt, Berlin/München
• Markus Penell, Architekt, Berlin
• Julia Tophof, Architektin, Berlin

Stellvertretende Fachpreisrichter
• Rebecca Chestnutt, Architektin, Berlin
• Prof. Thomas Will, Architekt, Dresden

Sachpreisrichter
• Prof. Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin, Land Berlin
• Frank Bewig, Bezirksstadtrat, Bezirk Spandau von Berlin
• Michael Peter, CEO, Siemens Mobility, Berlin
• Dr. Zsolt Sluitner, CEO, Siemens Real Estate, München
• Richard Neu, Siemens Real Estate, München

Stellvertretende Sachpreisrichter
• Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor, Land Berlin
• Dr. Nadine Queck, Siemens Real Estate, Berlin
• Susanne Walter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Land Berlin
Termine
• Preisrichterkolloquium 5. August 2020
• Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen 28. August 2020
• Online Forum für Rückfragen 28. August 2020 bis 18. September 2020
• Teilnehmerkolloquium 4. September 2020
• Abgabe Set A 30. Oktober 2020
• Abgabe Set B 6. November 2020
• Preisgerichtssitzung 24. November 2020